Museums-Trailer


erstellt vom Videoclub des "Gymnasiums Am breiten Teich"

Borna in der Reformationszeit

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Stadtmodell 1813
Stadtmodell

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Digitale Wissensbasis 
Museum Borna

Kontaktdaten

Öffnungszeiten

Dienstag – Donnerstag
10.00 bis 17.00 Uhr
Freitags 10.00 bis 13.00 Uhr
Sonnabend und Sonntag
14.00 bis 17.00 Uhr


Museum der Stadt Borna
An der Mauer 2-4
04552 Borna
Telefon: +49 (03433) 27 86 0
Telefax: +49 (03433) 27 86 40
Mail: museum@borna.de
Museumsleiterin:
Gabriele Kämpfner

 

 

Die wohl umfangreichste Sammlung ist die Schriftgutsammlung. Sie umfasst alle schriftlichen Dokumente außer städtischen Akten. Hier finden wir Innungsscheine, Urkunden, Chroniken, Schriften zu Grundstücksangelegenheiten, Broschüren zur Heimatgeschichte, handschriftliche Manuskripte zu Familien- und Firmengeschichte.

Zu den ältesten Niederschriften in unserem Bestand zählt die „Beschreibung was bey ieden Guthe in dem Dorfe Witznitz" aus dem Jahre 1677. Witznitz war ein kleines Dorf nördlich von Borna und wurde wahrscheinlich schon 1302 als Vetzitz erstmals erwähnt. In dem Güterbuch von 1677 sind alle damaligen Bewohner mit ihren Besitzungen aufgeführt.

Von großer Bedeutung für unsere Sammlung sind die vielfältigen Innungsakten. So gab es seit dem ausgehenden Mittelalter die Schmiede-, Fleischer- und Bäcker-Innung. Es finden sich Kauf- und Mietverträge, Protokollbücher der Innungen, Statuten und Meisterbriefe.

Rechnungsbelege, Quittungen, Warenbestellungen und dergleichen dokumentieren sehr anschaulich die Firmengeschichten des 19. und 20. Jahrhunderts. Sie sind ein Beleg des florierenden Lebens in der Stadt.

Da das Museum der Stadt Borna zu Zeiten der DDR ein Kreismuseum war, behandeln viele Schriftstücke auch die Kreisgeschichte. Es finden sich hier viele Unterlagen zu den umliegenden Städten und Dörfern. Ein Schwerpunkt der Sammlung ist die Entwicklung der Braunkohlen- und Chemieindustrie in der Region südlich von Leipzig mit dem Wirtschaftszentrum Borna.

Zeitungen und Zeitschriften

1841 erschien in Borna erstmals das Wochenblatt für Borna, Lausigk, Frohburg, Regis u. Kohren. Herausgeber war der Druckereibesitzer Albert Reiche aus Borna. Seit 1878 erschien die Zeitung als Tageblatt. Das Wochen- bzw. Tageblatt war bis auf eine kurze Unterbrechung immer auch Amtsblatt der Amtshauptmannschaft Borna. Fast alle Jahrgänge bis zum April 1945 sind in der Sammlung vorhanden. Des weiteren gibt es dieMitteilungen für den Kreis Borna 1945 (Amtl. Mitteilungen der amerikanischen und sowjetischen Besatzungsmacht), die Leipziger Volkszeitung 1946 - dato (Kreisseiten Borna), den Bezirks-Anzeiger - Wochenblatt für Stadt und Land 1878 - 1881, das Leipziger Kreisblatt bzw. Sächsische Kreisblatt 1838 - 1868, das Sächsische Wochenblatt 1869 - 1906 und viele Amtsblätter der umliegenden Ortschaften die nach 1990 in Umlauf kamen.

Plakate

Eine Unterabteilung der Schriftgutsammlung sind die Plakate. Diese Sammlung umfasst ca. 1100 Plakate aus den Bereichen Wirtschaft, Kultur und Politik. So finden wir hier Aufrufe zur Mobilmachung 1914, Aufrufe an die Bevölkerung, Plakate der jeweiligen bestehenden Parteien von der Weimarer Republik bis zur Bundesrepublik Deutschland, Plakate zu Sport- und Kulturveranstaltungen im gesamten ehemaligen Kreis Borna. Einen Großteil der Sammlung nehmen Plakate zu Veranstaltungen des Museum und der dazugehörigen "Galerie im Torladen" bzw. „Goldener Stern" ein.


Das Museum der Stadt Borna ist eine vom Kulturraum Leipziger Raum geförderte Einrichtung.

 

Sevicedaten

Öffnungszeiten

Dienstag – Donnerstag 10.00 bis 17.00 Uhr
Freitag 10.00 bis 13.00 Uhr
Sonnabend und Sonntag 14.00 bis 17.00 Uhr

Preise

Eintritt Museum Erwachsene
Kinder und Ermäßigte*
Kinder- und Schulklassen
2,00 EUR
1,00 EUR  
kostenlos
Museumsführung pro Person,
zusätzlich zum Eintritt
Erwachsene
Kinder und Ermäßigte*
1,00 EUR
0,50 EUR
Stadtführung pro Person Erwachsene
Kinder und Ermäßigte*
3,00 EUR
1,00 EUR

Museumspädagogische Angebote, Stadt- und Museumsführung sind auf Anfrage und mit Anmeldung möglich.

Führungen werden ab 5 Personen durchgeführt. Eine Anmeldung von mindestens zwei Wochen Vorlauf ist erforderlich

 * Ermäßigung nur mit Nachweis für: Schüler_innen, Student_innen, Auszubildente, Schwerbehinderte,
Rentner, Mütter / Väter im Erziehungsurlaub, sowie Empfänger_innen von Leistungen nach SGB XII und SGB II. 

Fotoerlaubnis
Das Fotografieren im Museum ist ohne Blitz, ohne Stativ und ohne Selfie-Stick gestattet.
Nutzung der Bilder nur für den Privatgebrauch!