Filmbeiträge

MuseumsTrailer

erstellt vom Videoclub des "Gymnasiums Am breiten Teich"

Borna in der Reformationszeit
Zum Film Borna in der Reformationszeit
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Stadtmodell 1813
Stadtmodell
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Filmbeitrag des Bornaer SJ zur Puppenausstellung

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Digitale Wissensbasis 
Museum Borna

Umbau

Das Museum ist zur Zeit
wegen Umbau und Renovierung geschlossen

 


Museum der Stadt Borna
An der Mauer 2-4
04552 Borna
Telefon: +49 (03433) 27 86 0
Mail: museum@borna.de
Museumsleiter:
Thomas Miltschus

 

 

Über ein Jahrhundert wurden in Borna Musikinstrumente mit hoher Qualität hergestellt. Eine der bedeutendsten Firmen mit überregionalem, ja sogar weltweitem Ansehen war die Harmoniumfabrik „O. Lindholm, Borna“. Thomas Bergner geht in seinem Vortrag auf das Leben und Wirken des aus Schweden stammenden Firmengründers Olof Lindholm ein. Wie kam er nach Borna und welche klingenden Spuren hat er hinterlassen? Ein weiterer Schwerpunkt des Vortrages ist die Firmen-ge schichte nach der Übernahme der Harmoniumfabrik durch die Familie Weischet im Jahre 1911.

Folgen Sie Thomas Bergner in die Welt der kleinen Schwester der Orgel – dem Harmonium

Wann: 13.05.2026, 18:00 Uhr
Treffpunkt: Marientreff (Gemeindesaal) 

Dauer: ca. 2 Stunden
Eintritt: 5- € (Erwachsene), 3,- € (ermäßigt für  Rentner, Studenten, Vereinsmitglieder)


 

Auf dem Rundgang erfahren die Gäste etwas über die Geschichte
des Musikinstrumentenbau in Borna,
vom Orgelbauer Urban Kreutzbach, über Harmoniumbau Olof Lindholm,
Pianofortebau Heyl bis hin zum Lehrerseminar Borna
mit dem Komponisten Paul Claussnitzer.

Stadtrundgang zum Musikinstrumentenbau in Borna - mit Thomas Bergner

Wann: 06.05.2026, 15:00 Uhr
Treffpunkt: Stadtkirche St.Marien

Dauer: ca. 2 Stunden
Eintritt: 5- € (Erwachsene), 3,- € (ermäßigt für  Rentner, Studenten, Vereinsmitglieder)
 


 

Anlässlich des 775jährigen Stadtjubiläums veranstaltet das Museum der Stadt Borna eine Reihe von geführten Rundgängen durch die Stadt.
Unter dem Motto „Borna auf dem zweiten Blick!“ gibt es dabei so manches Unbekanntes, in Vergessenheit geratenes und Verborgenes zu entdecken.
Den Auftakt macht am Sonntag den 19.04.20226 der Rundgang mit Museumsleiter Thomas Miltschus.
Ab 14 Uhr heißt es „Trari, trara, die Post war da! Rundgang zu den Spuren des Postwesens in Borna“.

Er nimmt Sie mit zu den Orten in Borna, wo das sächsische Postwesen seit dem 18. Jahrhundert bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts seine Spuren hinterlassen hat.
Wo gingen die Routen der Postkutschen entlang? Wo befanden sich die vielen Postämter und die Posthalterei in der Stadt. Welche Postsäulen, die Meilensteine August des Starken gab es wo und was ist mit ihnen geschehen?
Der Rundgang beginnt um 14 Uhr am Museum und bietet die Möglichkeit, auf informative und unterhaltsame Weise in das historische Borna einzutauchen und Orte der Stadtgeschichte wieder zu entdecken.

Wann: 19.04.2026, 14:00 Uhr
Treffpunkt: Museum der Stadt Borna, An der Mauer 2-4, 04552 Borna

Dauer: ca. 1,5 Stunden
Eintritt: 5- € (Erwachsene), 3,- € (ermäßigt für  Rentner, Studenten, Vereinsmitglieder)


 

Zwischen „verlorenen Orten“, Neuanfängen und Erinnerungskultur

Der Braunkohlenbergbau hat die Landschaft rund um Borna tiefgreifend verändert – und mit ihr das Leben tausender Menschen. Ganze Dörfer verschwanden von der Landkarte, Kirchen und Gutshöfe wurden umgesetzt oder gingen verloren, und viele Familien mussten ihre Heimat verlassen. Seit den 1930er Jahren wurden im Bornaer Umfeld unzählige Orte ganz oder teilweise abgebaggert. Zehntausende Menschen waren davon betroffen.

Der Geograph und Regionalhistoriker Andreas Berkner nimmt Sie in seinem Vortrag mit auf eine Spurensuche durch diese bewegte Geschichte. Er spannt einen Bogen von den frühen Umsiedlungen der 1930er Jahre über Borna als „aufnehmende Stadt“ für viele Betroffene bis hin zu den vielfältigen Spuren der verlorenen Orte im heutigen Stadtbild.

Anhand eindrucksvoller Beispiele zeigt der Referent, wo die Vergangenheit noch sichtbar ist: in versetzten Kirchen, geretteten Gebäudeteilen, Gedenksteinen und Straßennamen, die an Orte erinnern, die einst nur wenige Kilometer entfernt lagen; etwa an Witznitz, Blumroda oder Bockwitz. Auch scheinbar unscheinbare Details im Alltag erzählen von dieser Geschichte.

Gleichzeitig richtet der Vortrag den Blick in die Gegenwart. Mit dem absehbaren Ende der Kohleverstromung bietet sich erstmals die Möglichkeit, eine abschließende Bilanz der bergbaubedingten Umsiedlungen in der Region zu ziehen. Was bleibt von den verlorenen Dörfern? Welche Erinnerungsorte sind entstanden? Und wie gehen wir heute mit diesem Teil unserer regionalen Geschichte um?

Der Vortrag lädt dazu ein, bekannte und verborgene Spuren der Kohlelandschaft neu zu entdecken, Erinnerungen zu teilen und über den Umgang mit diesem prägenden Kapitel der mitteldeutschen Geschichte ins Gespräch zu kommen.

Vortrag von Prof. Dr. Andreas Berkner

Wann: 15. April 2026
Wo: Emmauskirche, Martin Lutherplatz, 04552 Borna
Beginn: 18:00 Uhr

Eintritt: 5,00 €, Ermäßigt: 3,00 € (Rentner, Studenten, Vereinsmitglieder)


 

Die sozialistische Bodenreform war Teil einer gewaltsamen Neuordnung der Eigentums- und Besitzverhältnisse in den sozialistisch geprägten Staaten Mittel- und Osteuropas in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Nach Ende eines verheerenden 2. Weltkriegs ermöglichte die Bodenreform in der späteren DDR vielen Flüchtlingen und Landarmen einen Neubeginn. Für viele alteingesessene sächsische Familien bedeutet sie jedoch den Verlust ihres Eigentums und ihrer Heimat, aber auch ihrer persönlichen Freiheit. Wie dies ab 1945 im Kreis Borna zur harten Realität wurde, erläutert Herr Georg-Ludwig von Breitenbuch (MdL) in seinem Vortrag auf fachkundige Weise.

Vortrag von Georg-Ludwig von Breitenbuch (MdL)

Wo:  Borna im Ortsteil Neukirchen, An der Schanze 10
Beginn: 01.04.20206 um 18:00 Uhr

Eintritt: 5,00 €
Ermäßigt: 3,00 € (Rentner, Studenten, Vereinsmitglieder)


 


Das Museum der Stadt Borna ist eine vom Kulturraum Leipziger Raum geförderte Einrichtung.

 

 

Umbau und Renovierung

Das Museum ist zur Zeit wegen Umbau- und Renovierungsmaßnahmen geschlossen.
Alle gebuchten Veranstaltungen und unser Ferienprogramm finden wie gewohnt statt.
Wir sind weiter unter der bekannten Telefon und Mailadresse erreichbar.

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