Museums-Trailer


erstellt vom Videoclub des "Gymnasiums Am breiten Teich"

Borna in der Reformationszeit
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Stadtmodell 1813

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Kontaktdaten

Museum der Stadt Borna
An der Mauer 2-4
04552 Borna
Telefon: +49 (03433) 27 86 0
Telefax: +49 (03433) 27 86 40
Mail: museum@borna.de
Museumsleiterin:
Gabriele Kämpfner

 

 

Am Dienstag den 30. Juni besuchte der US-Generalkonsul für Mitteldeutschland Timothy Eydelnant das Museum der Stadt Borna. Bei einer Führung mit Thomas Bergner und Gabriele Kämpfner (Leiterin des Museums) informierte er sich über die Geschichte der Stadt und zeigte dabei großes Interesse für die Region. Anschließend besuchte Timothy Eydelnant – der seit 2017 als amerikanischer Generalkonsul für Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt verantwortlich ist – die Heuersdorfer Emmauskirche sowie die Stadtkirche St. Marien. Mit Orgelklängen von der Urban-Kreutzbach-Orgel, vorgetragen von KMD Jens Staude, endete dieser informative Vormittag in Borna.


 

Mit den Klängen aus Spinett und Harmonium wurde
am Mittwoch den 03.07.2019 die neue Sonderausstellung:
125 Jahre Harmoniumbau „O. Lindholm“ ... und Borna wurde weltbekannt eingeweiht.
Anlässlich der Gründung der Harmoniumfabrik O. Lindholm am 1. Juli 1894 und der späteren Übernahme durch Gustav Weischet im Jahre 1911 entstand in Zusammenarbeit mit Tobias Weischet, dem letzten Firmenbesitzer, diese Sonderausstellung.
Der gebürtige Schwede Olof Lindholm begründete den Weltruf der Stadt Borna im Musikinstrumentenbau. Seine Harmonien von sehr guter Qualität beeinflussten die Kirchen- aber auch die Konzert- und Salonmusik um die Jahrhundertwende. Gustav Weischet und seine Nachfolger führten diese Erfolgsgeschichte fort, so dass man heute noch in der ganzen Welt Harmoniums aus Borna findet. Ob in Finnland, Brasilien, den USA, Russland oder im Vatikan, der Name Olof Lindholm wird in höchsten Tönen für seine Instrumente gelobt.
Gezeigt werden neben Instrumenten und einer Werkstattsituation, die das Museum in den 1990er Jahren erwerben konnte, hauptsächlich Objekte aus dem Firmenarchiv „O. Lindholm“.
Das Museum der Stadt Borna kann sich glücklich schätzen, nach erfolgter Präsentation, dass Firmenarchiv von Herrn Weischet als Schenkung zu übernehmen.
Zu sehen ist die Sonderausstellung bis zum 29.09.2019 und dazu gibt es auch ein Ferienprogramm.


Am 19. Juni 2019, 18.30 Uhr wurde die Publikation „Borna in der Reformationszeit“ im Marien-Treff im Gemeindehaus der Evangelischen- Lutherischen Kirchgemeinde Borna vorgestellt und zu einer Gesprächsrunde mit den Autoren eingeladen.
Das Heft 7 der gemeinsamen Schriftenreihe von Museum und Geschichtsverein Borna entstand in Zusammenarbeit mit der Bornaer Kirchgemeinde und dem Kirchenbezirk. Es stellt sowohl die besondere Rolle der Stadt und seiner Umgebung zu Beginn der Reformation dar als auch die verschiedensten Formen des Gedenkens an die von Martin Luther und seinen Mitstreitern vor über 500 Jahren initiierten Reformbewegung.
Zu letzteren gehörte auch der damalige Bornaer Geleitsmann des Kurfürsten, Michael von der Straßen, als dessen Verkörperung Thomas Claus bei einem kurzen Rundgang zu Beginn der Veranstaltung auf hiesige „Lutheroriginalschauplätze“ verweist.
Beendet wurde die Veranstaltung von Michael von der Straßen in der St.Marienkirche zu Borna.

Erwerben können Sie das Heft für 5 Euro über die Internetseite des Geschichtsverein Borna, im Museum der Stadt Borna sowie im Marientreff, der Tourismusinformation und in der Buchhandlung Borna.

Dies war eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein- und dem Geschichtsverein Borna.


 

Am Mittwoch, den 15. Mai 2019, um 19.00 Uhr lud der Kulturwissenschaftler Dr. Hans-Jürgen Ketzer in das Bornaer Bürgerhaus „Goldener Stern“ ein.

Der Krieg vorbei, die winterliche Kohlenförderung in Gefahr, demokratische Wahlen zu einer Nationalversammlung, Gewalt gegen politische Gegner, Sachsen als freier Volksstaat, niederschmetternde Nachrichten aus Versailles,
kurzum: 1919 war ein Jahr im Wechselbad der Gefühle.
Das galt nicht zuletzt für Borna und Umgebung.

Dr. Hans-Jürgen Ketzer hat einiges von alledem zusammengetragen, womit sich die Bewohner der Region damals auseinandersetzen mussten, und versucht Eindrücke davon zu vermitteln, wie sie ihr Leben organisierten.
Dabei wird eine Zeit sichtbar, in der man sich von politischen Entscheidungen noch viel mehr erhoffte, als dies heute der Fall ist, in der allerdings auch Neuerungen eingeleitet wurden, die man kurz zuvor kaum für möglich hielt, so den 8-Stunden-Arbeitstag, das Frauenwahlrecht, die Trennung von Staat und Kirche oder die Abschaffung von Adelsprivilegien.

Dies war eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein- und dem Geschichtsverein Borna.


Der Bornaer Kasper einst und heuteDer Bornaer Kasper einst und heutehieß die Veranstaltung am 20.03.2019 im Stadtkulturhaus zu dem Herr Michael Frank alle Interessierten eingeladen hatte.

Der Referent erzählte vom Leben des Bornaer Puppenspielers Hans Frannek und zeigte den Besuchern kleine Spielszenen und die Original-Handpuppen aus der Werkstatt "Bornaer Handspielpuppen Gerhard Stiehl - Zedtlitz“. Zu sehen waren auch Handpuppen von einst und heute.

Dies war eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein- und dem Geschichtsverein Borna.


 


Das Museum der Stadt Borna ist eine vom Kulturraum Leipziger Raum geförderte Einrichtung.

 

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