Museums-Trailer


erstellt vom Videoclub des "Gymnasiums Am breiten Teich"

Borna in der Reformationszeit
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Stadtmodell 1813

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Kontaktdaten

Museum der Stadt Borna
An der Mauer 2-4
04552 Borna
Telefon: +49 (03433) 27 86 0
Telefax: +49 (03433) 27 86 40
Mail: museum@borna.de
Museumsleiterin:
Gabriele Kämpfner

Sehr geehrte Damen und Herren,
Wir laden Sie im Rahmen unserer gemeinsamen Veranstaltungsreihe

zur "Vorstellung der digitalen Wissensbasis"
von Frau Dr. Susanne Baudisch
am Dienstag, den 15.01.2019 um 18.00 Uhr
in das Bürgerhaus „Goldener Stern“ ein.


Borna gehört zu den Städten, deren älteste Namenbelege forschungsseitig immer wieder neu hinterfragt werden oder zumindest ausreichend Diskussionsstoff bieten. Doch diesmal geht es nicht um die erste Erwähnung des Ortsnamens Borna für die heutige Stadt südlich von Leipzig. Es steht vielmehr die erste Erwähnung Bornas in der Qualität als Stadt des Mittelalters im Fokus der Betrachtung.
Diese erste urkundliche Überlieferung, die darauf schließen lässt, dass Borna die Rechtsqualität einer Stadt besaß, datiert in das Jahr 1318: In einer Urkunde des Niederadligen Heinrich von Greifendorf, Burgmann in Borna, die dieser am 2. September 1318 zugunsten des Clarissenklosters in Weißenfels ausstellen ließ, werden als letzte Zeugen namentlich erwähnt: Heinrich, (der) Schultheiß (Henricus scultetus), Conrad von Altenburg (Conradus de Aldinburg) und Konrad, (der) Schreiber (Conradus scriptor), sämtlich Bürger in Borna (cives in Burnis).  — Die Urkunde mit dem Siegel Heinrichs von Greifendorf ist im Sächsischen Hauptstaatsarchiv Dresden als Original erhalten (OU Nr. 2141 (A), Pergament).

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Heimat-  und dem Geschichtsverein Borna.
Eintritt 3,00 Euro (frei für beide Vereine)


ist die neue Sonderausstellung.

Hans Bajohra (Jahrgang 1924) war Pressefotograf mit Leib und Seele.
Von 1954 bis zu seinem Tod im Jahr 1988 war er
für die Leipziger Volkszeitung in den Kreisen Borna und Geithain unterwegs - ob Tag des Bergmanns, Schuleinweihnung,
Auszeichnungen, Planerfüllung in der Landwirtschaft usw.,
der Fotoapparat war immer griffbereit.
In seiner Schaffenszeit bei der LVZ entstanden so tausende von Fotos, die heute einen Teil des Bestandes der Fotothek des Museums Borna ausmachen.

Mit Unterstützung der Lokalredaktion Borna der LVZ möchten wir einen kleinen Teil des Schaffens von Hans Bajohra im
Gedenken seines 30. Todestages bis zum 10. Februar 2019 im Sonderausstellungsraum des Museums präsentieren.


Am 07.11.2018 hatten wir im Rahmen unserer gemeinsamen Veranstaltungsreihe
zum Vortrag von Wolfgang Gülich:

„Die sächsische Armee im Norddeutschen Bund und im Kaiserreich“
in das Stadtkulturhaus Borna eingeladen.

Borna, Geithain, Pegau, Bad Lausick und Grimma gehörten im 19. Jahrhundert zu den Garnisonsorten sächsischer Militäreinheiten. Dies trug entscheidend zur Prägung dieser Städte bei. Wer mehr über die geschichtlichen Hintergründe, vor allem über die Wandlungen erfahren möchte, die sich zwischen 1866 und 1914 in der sächsischen Armee vollzogen, darf sich auf den Themenabend mit Brigadegeneral a.D. Wolfgang Gülich freuen. Er wird sein jüngstes Buch vorstellen, wesentliche Inhalte vortragen und unter anderem sich mit der Stationierung, Manövertätigkeit und Aspekten der Kavallerie auseinandersetzen. Schließlich handelte es sich bei den in unseren Städten stationierten Truppen um berittene Einheiten, die zu Zeiten auch im Umland groß angelegte Übungen abhielten. Darüber hinaus wird Gülich vor allem auf die Rolle der zwei sächsischen Militärcorps innerhalb der weitgehend preußisch geprägten Reichsarmee eingehen.


Vor 350 Jahren zerstörte ein verheerender Stadtbrand große Teile der Stadt Borna.
Zum Gedenken an diese Katastrophe wird Annemarie Engelmann in ihrem Vortrag Ursachen, Verlauf und Folgen des Brandes anhand von Akten und Zeugnissen des Wiederaufbaus erläutern.

Am 19. September 2018 um 19:00 Uhr hatte das Museum der Stadt Borna,
der Heimatverein Borna und der Geschichtsverein Borna
zu einer weiteren gemeinsamen Vortragsreihe "Der Stadtbrand in Borna 1668" eingeladen.
Zahlreiche Interessierte sind zum Vortrag von Annemarie Engelmann in das Stadtkulturhaus gekommen.

 


Am 22. August 2018 ehrte die Stadt Borna den Orgelbauer Urban Kreutzbach, anlässlich seines 150. Todestages in der Emmauskirche am Martin-Luther-Platz. Die Festveranstaltung der St. Marien-Kirchgemeinde Borna in Zusammenarbeit mit dem Museum der Stadt Borna sowie dem Geschichtsverein Borna wurde durch ein Musikstück auf der Urban-Kreutzbach-Orgel von KMD Jens Staude eingeleitet.
Anschließend brachte Thomas Bergner in seinem Festvortrag den Gästen das Leben und Wirken, des in Kopenhagen 1796 geborenen Orgelbauers näher. Fast 90 Orgeln in Sachsen, Thüringen und dem heutigen Sachsen-Anhalt verließen seine Werkstatt. Die meisten von ihnen sind heute noch erhalten.


Im Anschluss wurde von Gottfried Müller, ein Nachfahre von Urban Kreutzbach, eine Gedenktafel an der Superintendentur im Andenken an Urban Kreutzbach und seiner ersten Werkstatt hier am damaligen Kirchhof, eingeweiht.
Das Festkonzert von Prof. Martin Schmeding (Leipzig) mit Werken des 19. Jahrhunderts auf der Urban-Kreutzbach-Orgel in der Stadtkirche war ein würdiger und geräuschvoller Abschluss der Festveranstaltung.


 

 


Das Museum der Stadt Borna ist eine vom Kulturraum Leipziger Raum geförderte Einrichtung.

 

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