Museums-Trailer


erstellt vom Videoclub des "Gymnasiums Am breiten Teich"

Borna in der Reformationszeit
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Stadtmodell 1813

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Kontaktdaten

Museum der Stadt Borna
An der Mauer 2-4
04552 Borna
Telefon: +49 (03433) 27 86 0
Telefax: +49 (03433) 27 86 40
Mail: museum@borna.de
Museumsleiterin:
Gabriele Kämpfner

 

 

"Moderne: Umbrüche in Kunst und Architektur"

2019 feiern wir das 30jährige Jubiläum der friedlichen Revolution, der Wende, des Mauerfalls. Zeit zum Tag des offenen Denkmals einmal zurückzublicken. Wissen Sie noch, welche Denkmale vor 30 Jahren die sozialistische Kleinstadt Borna charakterisierten? Können Sie sich an die Reliefs auf dem Karl-Marx-Platz erinnern? Welcher Künstler gestaltete die Figuren auf dem Platz des Bergmanns und was ist heute von den vielen sozialistischen Wandbildern noch erhalten?

Am 08. September gab es dazu die Chance Erinnerungen wach zu rufen, noch einmal die Räume des Kulturhauses der Gewerkschaften „DSF“ zu sehen, manches wiederzuentdecken und Veränderungen wahrzunehmen.

StadtführungTag des offenen Denkmals


 

Anläßlich einer thematischen Stadtführung am Sonntag, 25.08.2019  stimmte die Bornaer Organistin Uta Lischka im Museum der „Stadt der Tasteninstrumente“ ein Spinett und ein Harmonium der „O. Lindholm Harmoniumfabrik“ klangvoll an und informierte die Teilnehmer im Anschluss welche technischen Unterschiede diese Instrumente technisch und im Klang aufweisen.
Das Museum würdigt mit einer Sonderausstellung „125 Jahre Harmoniumfabrik O. Lindholm“, eine von mehreren Werkstätten des Bornaer Musikinstrumentenbaues.
Bei dem anschließenden Stadtrundgang konnten die Teilnehmer am „O. Lindholm-Platz“ in der Breiten Straße  die seit 2018 nachgenutzte „O. Lindholm Cembalofabrik“ als auch in der Grimmaer Strasse,  des im Volksmund genannten „Musikviertels“,  ehemalige Standorte der Orgel- und Harmoniumbauer aber auch den ehemaligen Standort der ältesten Klavierbaufirma G. Heyl Mitteldeutschlands an der Ecke Kirchstraße/Brühl in Augenschein nehmen.
Die Stadtführung wurde durch eine Schenkung des Bornaer Siegfried Fuchs beendet, der dem städtischen Museum ein Messing-Briefkastentürschild mit dem Namenszug  „MANNBORG“  überreichte.

 Lindholmplatz klingendes Borna

Fotos und Text: Sabine Raabe


Am Dienstag den 30. Juni besuchte der US-Generalkonsul für Mitteldeutschland Timothy Eydelnant das Museum der Stadt Borna. Bei einer Führung mit Thomas Bergner und Gabriele Kämpfner (Leiterin des Museums) informierte er sich über die Geschichte der Stadt und zeigte dabei großes Interesse für die Region. Anschließend besuchte Timothy Eydelnant – der seit 2017 als amerikanischer Generalkonsul für Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt verantwortlich ist – die Heuersdorfer Emmauskirche sowie die Stadtkirche St. Marien. Mit Orgelklängen von der Urban-Kreutzbach-Orgel, vorgetragen von KMD Jens Staude, endete dieser informative Vormittag in Borna.


 

Mit den Klängen aus Spinett und Harmonium wurde
am Mittwoch den 03.07.2019 die neue Sonderausstellung:
125 Jahre Harmoniumbau „O. Lindholm“ ... und Borna wurde weltbekannt eingeweiht.
Anlässlich der Gründung der Harmoniumfabrik O. Lindholm am 1. Juli 1894 und der späteren Übernahme durch Gustav Weischet im Jahre 1911 entstand in Zusammenarbeit mit Tobias Weischet, dem letzten Firmenbesitzer, diese Sonderausstellung.
Der gebürtige Schwede Olof Lindholm begründete den Weltruf der Stadt Borna im Musikinstrumentenbau. Seine Harmonien von sehr guter Qualität beeinflussten die Kirchen- aber auch die Konzert- und Salonmusik um die Jahrhundertwende. Gustav Weischet und seine Nachfolger führten diese Erfolgsgeschichte fort, so dass man heute noch in der ganzen Welt Harmoniums aus Borna findet. Ob in Finnland, Brasilien, den USA, Russland oder im Vatikan, der Name Olof Lindholm wird in höchsten Tönen für seine Instrumente gelobt.
Gezeigt werden neben Instrumenten und einer Werkstattsituation, die das Museum in den 1990er Jahren erwerben konnte, hauptsächlich Objekte aus dem Firmenarchiv „O. Lindholm“.
Das Museum der Stadt Borna kann sich glücklich schätzen, nach erfolgter Präsentation, dass Firmenarchiv von Herrn Weischet als Schenkung zu übernehmen.
Zu sehen ist die Sonderausstellung bis zum 06.10.2019 und dazu gibt es auch ein Ferienprogramm.


Am 19. Juni 2019, 18.30 Uhr wurde die Publikation „Borna in der Reformationszeit“ im Marien-Treff im Gemeindehaus der Evangelischen- Lutherischen Kirchgemeinde Borna vorgestellt und zu einer Gesprächsrunde mit den Autoren eingeladen.
Das Heft 7 der gemeinsamen Schriftenreihe von Museum und Geschichtsverein Borna entstand in Zusammenarbeit mit der Bornaer Kirchgemeinde und dem Kirchenbezirk. Es stellt sowohl die besondere Rolle der Stadt und seiner Umgebung zu Beginn der Reformation dar als auch die verschiedensten Formen des Gedenkens an die von Martin Luther und seinen Mitstreitern vor über 500 Jahren initiierten Reformbewegung.
Zu letzteren gehörte auch der damalige Bornaer Geleitsmann des Kurfürsten, Michael von der Straßen, als dessen Verkörperung Thomas Claus bei einem kurzen Rundgang zu Beginn der Veranstaltung auf hiesige „Lutheroriginalschauplätze“ verweist.
Beendet wurde die Veranstaltung von Michael von der Straßen in der St.Marienkirche zu Borna.

Erwerben können Sie das Heft für 5 Euro über die Internetseite des Geschichtsverein Borna, im Museum der Stadt Borna sowie im Marientreff, der Tourismusinformation und in der Buchhandlung Borna.

Dies war eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein- und dem Geschichtsverein Borna.


 


Das Museum der Stadt Borna ist eine vom Kulturraum Leipziger Raum geförderte Einrichtung.

 

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