Museums-Trailer


erstellt vom Videoclub des "Gymnasiums Am breiten Teich"

Borna in der Reformationszeit
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Stadtmodell 1813

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Kontaktdaten

Museum der Stadt Borna
An der Mauer 2-4
04552 Borna
Telefon: +49 (03433) 27 86 0
Telefax: +49 (03433) 27 86 40
Mail: museum@borna.de
Museumsleiterin:
Gabriele Kämpfner

 

 

Trotz großer sommerlicher Hitze begaben sich Teilnehmer und Gäste der Stadt am Sonntag, den 19.August2018 anlässlich der thematischen Stadtführung auf Spurensuche zu den Bornaer Orgelbauer Urban Kreutzbach. Fast auf den Tag genau verstarb der gebürtige Däne der „Silbermann des 19. Jh.“ am 22.08.1868  in Borna. Die Fertigstellung der großen Orgel die sich heute in der Stadtkirche St. Marien befindet hatte er nicht mehr erleben können. Seine Söhne brachten das Werk zur Vollendung.

Nachdem die Teilnehmer die wunderbare Tasteninstrumente der Bornaer Firmen Heyl, O. Lindholm im Museum in Augenschein genommen hatten, folgten sie der Gästeführerin Sabine Raabe an die Standorte der Musikinstrumentenbauer ins Bornaer „Musikviertel“ (Grimmaer Straße, Rosengasse, Breite Straße) bevor sie den heutigen Martin-Luther-Platz erreichten.

Hier erfuhren die Teilnehmer, dass an diesem Standort der gelernte Tischler und Zinngießer Urban Kreutzbach, nachdem er 1827 den Meisterbrief und die Bürgerrechte erworben hatte, kurze Zeit danach eine  Schustertochter geheiratet hatte und 1828 auf dem Grundstück seiner Schwiegereltern am Kirchhof seine erste Orgelbauwerkstatt einrichtete. In dieser Werkstatt entstanden u. a. 1850 die Orgel für die Heuersdorfer Emmauskirche.

Eine Freude war es, wenn die Organistin Uta Lischka die Instrumente gefühlvoll zum Klingen brachte

 
Bilder S.Raabe

Glücklich war der weitgereiste Kirchenmusikstudent Richard Wintsche aus Dresden,
der zur Freude aller sein Können unter Beweis stellen konnte.

Am 04. August war das kleine Salontheater aus Dresden zu Gast im Museum.
Leider passte der goldene Schuh an keinen Fuß einer jungen Dame aus dem Publikum, so musste der Prinz dann doch weiter suchen bis er seine Braut in dem kleinen Salontheater aus Dresden fand. Und so folgten dann Aschenbrödel sehnsuchtsvolle Blicke, als sie mit ihrem Prinz in der erfrischend winterlichen Kulisse des Moritzburger Schlosses verschwand. Mit der Wahl des Tischtheaters zum Objekt des Monats Juli wurde im Museum der Stadt Borna eine Theaterzeit in den Ferien eingeleitet, die ihren Ausklang nun im Ferienprogramm fand.

Höhepunkte waren ohne Zweifel die Vorstellungen von Karl Gündel und Susanne Hampe. Nach den „Drei Haselnüssen für Aschenbrödel“ parodierten die beiden mit ihren kleinen Figuren die Herren und Damen in Mozarts „Zauberflöte“. Festlich umrahmt war der Veranstaltungsraum von märchenhaften Siebdrucken der Kinderbuchillustratoren Inge und Erich Gründel, deren witzige, erzählende Motive bei dem Ein- oder Anderen unwillkürlich Erinnerungen an die „ABC-Zeitung“, den „Bummi“ oder das fast vergessene Lieblingsbuch seiner Kindheit wachriefen.

In diesem phantasieanregenden Umfeld zwischen historischer Theaterkulisse und den Motiven des Lügenbarons von Münchhausen und Till Eulenspiegels hatten in der vergangenem Woche unter anderem die Kinder aus dem Hort Lobstädt die Möglichkeit ihre Liebe zum Theater zu entdecken.
Nun geht die Theaterzeit mit den Ferien zu Ende.


Die Schülerinnen des Gymnasiums „Am Breiten Teich“ Helen Nehdo und Elisa Kolossa präsentierten am 27. Juni 2018 im Museum Borna ihre Besondere Lernleistung (BELL), die sich mit dem Thema der Enteignung von Privatbetrieben in der DDR auseinandersetzte.

Im Besonderen haben sie die Enteignung der Bornaer Harmoniumfabrik „O. Lindholm“  (Inh. Joachim Weischet) untersucht und für ihre BELL ausgewertet. Ihre Ergebnisse sind eine Pionierarbeit auf diesem Gebiet, da das Thema Enteignung in der DDR nur gering aufgearbeitet ist.

Unter den zahlreich interessierten Gästen konnte auch der Tobias Weischet, Sohn von Joachim Weischet, und eine Anzahl ehemaliger Arbeiter der Firma „O. Lindholm“ bzw. VEB Cembalobau Borna begrüßt werden.

Marcus Barthel am Lindholm-Harmonium mit dem Werk  „Ein Maientag“ von Sigfrid Karg-Elert, 1909.
Dieses Werk wurde Olof Lindholm gewidmet.


Das Museum der Stadt Borna ist eine vom Kulturraum Leipziger Raum geförderte Einrichtung.

 

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