Museums-Trailer


erstellt vom Videoclub des "Gymnasiums Am breiten Teich"

Borna in der Reformationszeit

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Stadtmodell 1813

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Kontaktdaten

Öffnungszeiten

Dienstag – Donnerstag
10.00 bis 17.00 Uhr
Freitags 10.00 bis 13.00 Uhr
Sonnabend und Sonntag
14.00 bis 17.00 Uhr


Museum der Stadt Borna
An der Mauer 2-4
04552 Borna
Telefon: +49 (03433) 27 86 0
Telefax: +49 (03433) 27 86 40
Mail: museum@borna.de
Museumsleiterin:
Gabriele Kämpfner

 

 

von der Weltausstellung in Paris 1900 für den Hofmaler Eugen Ludwig Otto (* 21. Juli 1850 in Borna; † 15. Mai 1920 in Dresden)

Die Abbildung auf der Vorderseite zeigt eine nach rechts gedrehte Büste von Marianne mit Phrygischer Mütze (Freiheitskappe). Marianne ist eine Symbolfigur der Französischen Republik. Sie stellt die Französisch Republik und ihre Werte in dem Motto „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ dar. Dieses Bild ist ein wichtiges republikanisches Symbol und ein Symbol für Freiheit und Demokratie. Um den Kopf der Marianne rankt sich ein Kranz aus Eichenlaub, der aus einer Eiche hinter ihr wächst. Im Hintergrund sind die Türme und Brücken von Paris zu sehen. Rechts und links am Rand der Medaille kann man die Umschrift REPUBLIQUE FRANCAISE lesen. Auf der Rückseite trägt eine fliegende Siegesgöttin mit Lorbeerkranz in der Hand, einen Athleten mit einer brennenden Fackel auf ihrer Schulter. Im Hintergrund sind der Grand Palais und der Petit Palais in Paris zu erkennen. Diese beiden majestätischen Ausstellungshallen im unteren Bereich der Champs-Elysées wurden zur Weltausstellung 1900 eröffnet. Rechts unter der Abbildung findet man die Signatur des Graveurs J. C. CHAPLAIN. Außerdem erkennt man deutlich die Umschrift Exposition Universelle Internationale und die Jahreszahl 1900. Unter der Abbildung ist der Name L. Otto eingesetzt, der diese Medaille einmalig macht.

Der Hofmaler Ludwig (eigentlich Eugen Louis) Otto wurde am 21. Juli 1850 in Borna geboren. Er gehörte um 1900 zu den führenden deutschen Kirchenfenstermalern. Er war zudem für seine Bildnisse und Historienmalereien bekannt. Otto hatte an den Kunstakademien in Dresden und Berlin studiert. Anschließend bildete er sich in Italien weiter. Als Sächsischer Hofmaler porträtierte er wiederholt die europäischen Königsfamilien und unterrichtete sie in Zeichnen. Professor Ludwig Otto gehörte den Direktorien des Sächsischen Kunstvereins und des Vereins für kirchliche Kunst sowie dem Sächsischen Altertumsverein an.

Internationale Bekanntheit erwarb sich Otto früh mit der zeichnerischen Dokumentation archäologischer Expeditionen unter der Leitung von Heinrich Schliemann. Später schuf er bedeutende Glas- und Altarbilder in sächsischen Kirchen. Die Fenster der Kreuzkirche Dresden wurden im Zweiten Weltkrieg jedoch ebenso zerstört wie viele Glasgemälde in Leipziger Kirchen (Johanniskirche, Friedenskirche, Michaeliskirche) sowie in der Stadtkirche seiner Heimatstadt Borna.

Ludwig Otto verstarb vor hundert Jahren am 15. Mai 1920 in Dresden. Diese wunderschöne Medaille stammt aus der Münzsammlung des Museum der Stadt Borna. Sie belegt, dass der in Borna geborene sächsische Maler Ludwig Otto auf der internationalen Weltausstellung in Paris im Jahr 1900 ausgezeichnet wurde.

Bronze MedailleBronze Medaille


Das Museum der Stadt Borna ist eine vom Kulturraum Leipziger Raum geförderte Einrichtung.

 

Sevicedaten

Öffnungszeiten

Dienstag – Donnerstag 10.00 bis 17.00 Uhr
Freitag 10.00 bis 13.00 Uhr
Sonnabend und Sonntag 14.00 bis 17.00 Uhr

Preise

Eintritt Museum Erwachsene
Kinder und Ermäßigte*
Kinder- und Schulklassen
2,00 EUR
1,00 EUR  
kostenlos
Museumsführung pro Person,
zusätzlich zum Eintritt
Erwachsene
Kinder und Ermäßigte*
1,00 EUR
0,50 EUR
Stadtführung pro Person Erwachsene
Kinder und Ermäßigte*
3,00 EUR
1,00 EUR

Museumspädagogische Angebote, Stadt- und Museumsführung sind auf Anfrage und mit Anmeldung möglich.

Führungen werden ab 5 Personen durchgeführt. Eine Anmeldung von mindestens zwei Wochen Vorlauf ist erforderlich

 * Ermäßigung nur mit Nachweis für: Schüler_innen, Student_innen, Auszubildente, Schwerbehinderte,
Rentner, Mütter / Väter im Erziehungsurlaub, sowie Empfänger_innen von Leistungen nach SGB XII und SGB II. 

Fotoerlaubnis
Das Fotografieren im Museum ist ohne Blitz, ohne Stativ und ohne Selfie-Stick gestattet.
Nutzung der Bilder nur für den Privatgebrauch!